Internet-Werbung führt Schattendasein
Die deutsche Werbebranche blickt nach einem Spitzenresultat 2000 wegen der US-Konjunkturschwäche mit Skepsis auf das laufende Jahr.
Nach Einschätzung des Gesamtverbandes Werbeagenturen wird das von den Reklameprofis betreute Werbevolumen 2001 nur noch um sechs Prozent zulegen.
Das Internet führt bei den Werbeeinnahmen auch künftig nur ein Schattendasein.
Drei bis vier Prozent am Gesamtumsatz
An den gesamten Werbe- und Kommunikationsausgaben von rund 450
Milliarden Schilling im Jahr 2000 mache der Anteil der Datenautobahn
nur etwa drei bis vier Prozent aus. "Die Hoffnungen auf große
Umsätze im Internet haben sich bei weitem nicht erfüllt. Viele gehen
daher wieder raus", so Leonhard.
Deutscher Gesamtverband WerbeagenturenTechnologisch "unterentwickelt"
Ein wichtiger Grund für die Flaute sei - neben der Krise der gesamten Dot.com-Branche - die noch unzureichende technologische Entwicklung.
Derzeit sei außer "banaler Bannerwerbung" nur relativ wenig im World Wide Web machbar, meinte der GWA-Präsident.
Erst wenn das Internet mit dem Fernsehen vernetzt wird, stünden den Werbeschaffenden noch goldenere Zeiten bevor.
