Pixelpark-Ergebnis rutscht weiter ins Minus
Die Krise der Berliner Multimedia-Agentur Pixelpark dauert an: Der Verlust für das Rumpfgeschäftsjahr Juli bis Dezember 2000 fiel höher aus als nach den vorläufigen Zahlen bisher prognostiziert, teilte das Unternehmen heute mit.
Auch der Umsatz blieb hinter den noch im Februar geäußerten Erwartungen zurück.
Mehrheitsaktionär von Pixelpark ist der Medienkonzern Bertelsmann.
Strategischer Partner für Pixelpark gesuchtVerlorener Großkunde
Von Juli bis Dezember 2000 machte das am Neuen Markt notierte Unternehmen bei einem Umsatz 52,3 Millionen Euro einen Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 10,0 Millionen Euro. Der Jahresfehlbetrag liegt damit bei 15,6 Millionen Euro.
Im Februar waren für das Rumpfgeschäftsjahr nach vorläufigen Zahlen ein Umsatz von 55 Millionen Euro und ein Verlust von 5,9 Millionen Euro genannt worden.
Grund für die Umsatzabweichung sei der Abbruch eines Großkundenprojekts, das wegen Lieferverzögerungen auf Kundenwunsch eingestellt worden sei, erklärte Pixelpark.
