Weckdienst der Deutschen Telekom hat verschlafen
Ausgerechnet der Weckdienst der Deutschen Telekom hat die Umstellung auf die Sommerzeit am Sonntagmorgen teilweise "verschlafen".
"Etliche Menschen sind zu der alten Zeit geweckt worden", sagte eine Mitarbeiterin des Erinnerungs-Service in Berlin. Ansonsten klappte die Umstellung überall routiniert. In Deutschland und allen anderen EU-Mitgliedsländern waren die Uhren um eine Stunde auf 3.00 Uhr vorgestellt worden.
Sprecher Stephan Broszio bestätigte auf der Computermesse CeBIT in Hannover, dass in verschiedenen Städten manche Weckanrufe eine Stunde zu spät kamen. "Die meisten waren aber pünktlich."
"Technische Probleme"
Der Grund für die Verspätung seien nach einer Systemumstellung
technische Probleme bei Computern gewesen, mit denen die Mitarbeiter
des Weckdienstes arbeiten. Die Probleme seien jedoch mittlerweile
behoben, hieß es.
Deutsche TelekomCäsium-Atomuhr hat offensichtlich nicht geholfen
Der Impuls für die Umstellung der weit verbreiteten Funkuhren kam von einem Sender in Mainflingen bei Frankfurt/Main. Er wird von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt [PTB] in Braunschweig betrieben, deren Cäsium-Atomuhren zu den genauesten Uhren der Welt gehören. Die Sommerzeit endet am 28. Oktober um 3.00 Uhr, dann werden alle Uhren in der EU wieder um eine Stunde zurückgestellt.
