28.03.2001

Bildquelle: FuZo

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Aller Vorausicht nach geht die CeBIT heute, Mittwoch mit einem Besucherrekord zu Ende. Um die 800.000 Menschen werden es gwesen sein, die 8100 Aussteller aussehen wollten.

Rekord für österreichische Verhältnisse war, dass 75 Aussteller aus Österreich kamen, um 6 mehr als im Jahr davor.

Vergrößert werden konnte auch die von Österreichern belegte Ausstellungsfläche, nämlich um ein Drittel auf fast 3.000 m2.

Alle Aussteller aus AT

Dot.com-Sterben und die Telekom-Krise seien zwar Themen in den Kundengesprächen gewesen, so der Tenor der Aussteller aus AT, doch die Geschäfte habe das nicht berührt.

"Glanz, Glorie und das spielerisch Faszinierende" der letzten Jahre seien zwar raus, formuliert Ernst Schacherl vom Linzer Softwarehaus KEBA, nun herrsche "Innovation as usual", was aber nichts Negatives sei.

Nach übertriebenen Erwartungen der letzten Jahre beschäftige die Besucher verstärkt die Frage nach dem Nutzen neuer Produkte.

Natürlich seien die Schwierigkeiten börsennotierter Unternehmen in aller Munde, sagt Kari Kapsch, Vorstand der Kapsch AG "aber von Depression ist absolut nichts zu merken." Die CeBIT 2001 sei mit der des Jahres 2000 durchaus zu vergleichen, nur eben etwas imposanter, wie jedes Jahr

Kein Jubel aber Zufriedenheit über qualitativ hochwertige Kontakte heisst es bei den Wissensmanagern von Cymantix [Wien], Die schon zum vierten Mal auf der CeBIT vertretenen IT-Concept aus Hagenberg ist gleichfalls nicht unzufrieden.

Im hoch spezialisierten Segment von Software für B2B-Anwendungen seien direkte Abschlüsse auf der Messe selber selten. Die eigentlichen Ergebnisse werde man daher erst vier Wochen nach der CeBIT sehen.

Unter den heimischen Aussteller findet sich unter anderm das Wiener Elektronikunternehmen Kapsch, das auf der CeBIT vor allem neue Entwicklungen in der Breitbandtechnologie aber auch hauseigene E-Business-Lösungen präsentiert. Ebenfalls vertreten ist der Linzer Computerhersteller Gericom, der in Kooperation mit dem US-Unternehmen SyberSay die drahtlose Anbindung des Notebooks an den PC via Bluetooth vorstellt.

Daneben finden sich auch bekannte Namen wie das Internetzahlungssystem Paysafecard, die Softwarehäuser Uniquare (vormals Genesis) und Cymantix oder der Funktechnik-Spezialist Frequentis. Und auch die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist mit einem eigenen Stand vertreten.