21.03.2001

CEBIT 2001

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"Animal-Computer" für die Ziegenwelt

Forscher des Instituts für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere an der Universität Rostock haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Lernfähigkeit und den Hang von Tieren zu Computern zu testen und wissenschaftlich zu beobachten.

Erstes Ergebnis der wissenschaftlichen Arbeit ist der "Animal-Computer", der auf der bevorstehenden Computermesse CeBIT zusammen mit der ausgestopften Ziege "Rosel" vorgestellt wird.

Gegen die Langeweile von Haustieren

Die Ziegen zeigten laut dem Rostocker Forscher Hartmut Franz sogar numerische Fähigkeiten, beispielsweise, wenn sie unter gepunkteten Feldern das mit den meisten Punkten herausfinden müssen, damit sie an das Wasser kommen. Die Erfolgsquoten erreichten in relativ kurzer Zeit 70 bis 80 Prozent.

Franz sieht noch große Perspektiven der Computertechnik für eine "sinnvolle Beschäftigung" von Heim- und Zootieren, die oft sich selbst überlassen sind.

Schon bald wird es nach seiner Überzeugung Heimelektronik mit tierfreundlicher Bedienung geben, die neue Spiel-und Beschäftigungsmöglichkeiten für Hunde, Katzen, Papageien und andere Tiere erschließen.