"Animal-Computer" für die Ziegenwelt
Forscher des Instituts für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere an der Universität Rostock haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Lernfähigkeit und den Hang von Tieren zu Computern zu testen und wissenschaftlich zu beobachten.
Erstes Ergebnis der wissenschaftlichen Arbeit ist der "Animal-Computer", der auf der bevorstehenden Computermesse CeBIT zusammen mit der ausgestopften Ziege "Rosel" vorgestellt wird.
Die Dummerstorfer Ziegenschule
"Rosel" steht stellvertretend für 200 auf Video gebannte
Zwergziegen, die an der "Dummerstorfer Ziegenschule" im Umgang mit
dem Animal-Computer geschult werden. So lernen die vierbeinigen
Schüler, welche von vier Symbol- oder Buchstabentasten mit dem
Nasenrücken gedrückt werden muss, damit Tränkwasser fließt.
Dummerstorfer ZiegenschuleGegen die Langeweile von Haustieren
Die Ziegen zeigten laut dem Rostocker Forscher Hartmut Franz sogar numerische Fähigkeiten, beispielsweise, wenn sie unter gepunkteten Feldern das mit den meisten Punkten herausfinden müssen, damit sie an das Wasser kommen. Die Erfolgsquoten erreichten in relativ kurzer Zeit 70 bis 80 Prozent.
Franz sieht noch große Perspektiven der Computertechnik für eine "sinnvolle Beschäftigung" von Heim- und Zootieren, die oft sich selbst überlassen sind.
Schon bald wird es nach seiner Überzeugung Heimelektronik mit tierfreundlicher Bedienung geben, die neue Spiel-und Beschäftigungsmöglichkeiten für Hunde, Katzen, Papageien und andere Tiere erschließen.
Software gegen Rinderwahn
Das schwedische Unternehmen Intentia wird als erster Anbieter von
Unternehmensanwendungen ein integriertes Software-System für die
vollständige Rückverfolgung von Lebensmitteln auf den Markt bringen.
Vom Bauernhof bis zur Kühltruhe
