19.03.2001

POCKETRECHNER

Bildquelle:

Palm stellt neue Handheld-Modelle vor

Zwei Tage vor der CeBIT hat der Handheld-Marktführer Palm heute mit dem monochromen Modell m500 und dem Farb-PDA m505 zwei neue Geräte vorgestellt, die einen Erweiterungsslot für so genannte SD-Karten besitzen.

Mit Ausnahme des Displays besitzen beide Modelle dieselbe Hardware-Ausstattung.

Das monochrome Modell m500 stellt auf seinem Touchscreen die gewohnten 160x160 Pixel bei 16 Graustufen dar. Der Palm m505 kommt ebenfalls mit einem 160x160-Pixel-Display, das bei einer Farbtiefe von 16 Bit bis zu 65.536 Farben darstellen kann.

USB-Dockingstation serienmäßig

Bisher lag die Palm-Höchstgrenze bei 20 MHz. Als Speicher bringen die Geräte vier MB ROM und acht MB RAM mit. Die Stromversorgung erfolgt über einen Lithium-Polymer-Akku. Erstmals liefert Palm als Standard auch eine USB-Dockingstation zum schnellen Datenabgleich mit dem PC mit.

Neu ist vor allem der Slot für SD-Cards, der Erweiterungen wie Modems, GPS-Empfänger, Bluetooth-Module, MP3-Player und Digitalkameras ermöglicht. Der Handheld-Marktführer kopiert damit das Erfolgsrezept von Handspring, dessen Visor-Modelle einen Steckplatz für Karten im proprietären Springboard-Format besitzen.

Palm OS 4.0 inklusive

Als Betriebssystem kommt Palm OS 4.0 zum Einsatz. Es unterstützt Displays mit einer Farbtiefe von 16 Bit, SD-Karten, USB und bietet mehr Telefoniefunktionen. Hinzu kommen verbesserte Multimedia-Fähigkeiten [Sound, MP3, Video] und erweiterte Alarmfunktionen. Laut Palm sind die PDAs der m500er-Serie dank Palm OS 4.0 auch Bluetooth-fähig.

Topmodell kostet 8.500 ATS

Der empfohlene Verkaufspreis für den monochromen m500 beträgt wie beim neuen Visor Edge rund 7.000 ATS, das Farbmodell m505 kostet rund 8.500 ATS.