IBM nimmt Linux auf den Arm
Eine "Smart Watch" auf Linux-Basis haben Forscher von IBM entwickelt. Der Prototyp soll auf der CeBIT in Hannover erstmals vorgeführt werden. In dem Gerät, das als intelligente Armbanduhr konzipiert ist, arbeiten Linux 2.2 sowie ein abgespeckter X11-Server für grafische Wiedergabe.
Die Uhr enthält einen leistungsfährigen Prozessor, acht MB Flash-Speicher sowie weitere acht MB DRAM-Speicher.
Das Konzept der "Smart Watch" sieht weiters die drahtlose Kommunikation mit PCs, Mobiltelefonen und anderen Geräten vor. Die Uhr kann E-Mails empfangen und als elektronischer Merkzettel dienen. Geplant sind weitere, Internet-basierende Services wie z.B. Wetterinformationen oder Börsenachrichten.
Die "Linux-Smart-Watch" von IBM
Bedient wird die Linux-Armbanduhr durch eine Kombination von
berührungsempfindlicher Anzeige und einer Krone, wie man sie von
herkömmlichen Uhren kennt. Technische Details der "Linux Smart
Watch": Linux 2,2, X11R6, 55 x 48 Millimeter, Motherboard: 27,5 x
35,3 Millimeter, 44 Gramm Gewicht, Berührungsempfindliche Anzeige,
Infrarot- und Hochfrequenzschnittstelle, Wiederaufladbare
Lithium-Polymer-Batterie.
CeBIT
