Tödliche Handys mit "Botfighter"
Mit "Botfighters" hat eine kleine Softwarefirma aus Stockholm das erste so genannte ortsbasierte Spiel für die heute üblichen Telekommunikations-Netze nach GSM-Standard entwickelt.
Eine Art Räuber und Gendarm, jagen sich Handybesitzer bei Botfighter durch die Städte und benutzen dabei ihr Mobiltelefon als Spielzeugpistole. Das Telefon funktioniert als Radar, um Gegner in der Nähe aufzuspüren. Geraten zwei oder mehr Spieler aneinander, können sie einander mit SMS-Kurznachrichten beschießen, verteidigen oder die Flucht antreten.
Waffen auf der Website kaufen
Auf der Website können die Spieler Waffen und Ausrüstung wählen,
ihre Punktezahl in Ranglisten eintragen oder sich zu Teams
zusammenschließen.
It's AliveLukratives Geschäft für Netzbetreiber
Für Netzbetreiber könnten Handyspiele wie Botfighter ein lukratives Geschäft bedeuten. Bei einem Testspiel in Stockholm mit 50 Personen wurden während des Spiels mehrere hundert Kurznachrichten verschickt.
Im Jänner unterzeichnete It's Alive einen Vertrag mit dem schwedischen Netzbetreiber Telia Mobile, der das Spiel spätestens ab dem Sommer anbieten will.
Stichwort Datenschutz
Ob das Spiel sich auch im restlichen Europa und den USA
durchsetzen wird, hängt von den rechtlichen Rahmenbedingungen ab.
Viele Netzbetreiber befürchten, mit ortsbasierten Diensten das
Datenschutzbedürfnis ihrer Kunden zu verletzen.
Handy-Überwachung vor dem Kippen
