12.03.2001

PIXEL

Bildquelle: FuZo

Neue Grafikkarte mit Kryo-II-Chip

Hercules hat die erste Grafikkarte vorgestellt, die mit dem Kyro-II-Chip von STMicroelectronics bestückt ist. Die 3D Prophet 4500 kommt mit 64 MB SDRAM und ist mit 175 MHz getaktet.

Die Ankündigung von Hercules kommt zeitgleich mit der Vorstellung des Kyro-II von STMicroelectronics. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich der neue Chip kaum verändert. Neu ist vor allem die Herstellung im 0,18-Mikron-Prozess [Kyro I: 0,25 Mikron].

Kryo-II-Chip: Spart Speicherbandbreite

Der Vorteil des Kyro-II-Chips: Auf Grund der kleinen Bildbereiche, der so genannten Tiles, kann der Prozessor Schlüsseloperationen wie das Z-Buffering, die Pixel-Berechnung und das Blending im Chip durchführen.

Er benutzt einen kleinen On-Chip-Speicher für diese Operationen und muss nicht den externen Speicher auf der Grafikkarte verwenden. Das spart Speicherbandbreite und erhöht die 3D-Performance.

Auch der günstige Preis macht den Chip interessant: Der Straßenpreis von Kyro-II-Karten soll etwa 2.100 ATS betragen.