11.03.2001

SPARSTIFT

Bildquelle: FuZo

Stellenabbau bei T-Online.DE

T-Online plant nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" den Abbau von 200 der insgesamt 1950 Arbeitsplätze.

Außerdem sollen Kunden für Anrufe bei Hotlines künftig zahlen. In einem Schreiben an T-Online-Mitarbeiter spricht das Management von einer "strategischen Neuausrichtung des Bereiches Customer Service".

Eine Bestätigung für den Bericht war bis Sonntagmittag nicht zu erhalten. T-Online will die Öffentlichkeit am Dienstag in Berlin über seine Unternehmensstrategie informieren.

Hotlines sollen kostenpflichtig werden

T-Online-Chef Thomas Holtrop plane zudem, für die Nutzung der bislang kostenfreien Hotlines Geld zu verlangen.

In dem Brief, der am Freitagnachmittag Mitarbeiter der fünf T-Online-Standorte Kiel, Siegen, Ulm, Düsseldorf und Oldenburg per E-Mail zugeleitet worden sei und der "Financial Times Deutschland" vorliege, heiße es: "Durch Umstellung auf kostenpflichtige Hotlines wird eine maßgebliche Verbesserung des Unternehmensergebnisses erwartet."

Von ihrem Allzeithoch bei 48 Euro sind die T-Online-Aktien weit entfernt, selbst der Emissionspreis von 27 Euro liegt in deutlicher Entfernung. Die T-Online-Aktie schloss am Freitag mit 11,55 Euro.