Deutsche Provider gegen "Cyberpolizei"
Im Kampf gegen Rechtsradikalismus und Pornografie im Internet lehnen die deutschen Internet-Provider eine zu starke Einmischung des Staates durch immer neue Regelungen ab.
Zensur im Netz mache keinen Sinn, sagte Arthur Waldenberger, Vorsitzender der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia [FSM] am Freitag in Berlin.
Durch Selbstkontrolle ließen sich strafbare Inhalte besser aus dem Netz verbannen, als mit immer neuen Bestimmungen. "Eine Cyberpolizei hilft hier nicht", sagte Waldenberger.
Dem 1997 gegründeten Verein gehören mittlerweile 435 Online-Unternehmen an, darunter die Branchen-Giganten AOL, Microsoft und Yahoo.
Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia
