24 Millionen User von Gameboy Advance
Nintendo will in den nächsten zwölf Monaten 24 Millionen Exemplare seines neuen Spielecomputers "Gameboy Advance" ausliefern.
Verkaufsstart in Japan ist der 21. März. Ende Juni soll der Nachfolger des Gameboy auch in Europa auf den Markt kommen, teilte Nintendo am Mittwoch mit.
17 Mal schneller als der Vorgänger
Der Gameboy Advance ist mit einem 32-Bit-Mikroprozessor von ARM
ausgerüstet, der etwa 17 Mal schneller sein soll als der des
Vorgängers. Zudem besitzt das neue Modell einen um 50 Prozent
größeren Bildschirm für 3D-Grafiken mit einer Auflösung von 240x160
Bildpunkten.
Gameboy Advance32.000 Farben und Anschluss für Handy
Das TFT-Display soll in der Lage sein, 32.000 Farben anzuzeigen. Außerdem besitzt das neue Gerät einen Anschluss für Mobiltelefone. So können auch weit voneinander entfernte Spieler gegeneinander antreten.
Nintendo stellt für das neue Gerät zunächst 25 Spiele her. Die Konsole könne aber auch die mehr als tausend Titel für Gameboy und Gameboy Color abspielen, hieß es.
Mit Hilfe eines Spezialkabels lassen sich gleichzeitig bis zu vier der mit verbesserter Tonqualität ausgestatteten Geräte verbinden.
Der Preis wird in Japan bei etwa 9.800 Yen [1.180 ATS] liegen, für den westlichen Markt stehe er noch nicht fest. Wie der Konzern weiter mitteilte, soll der Verkaufsstart in den USA am 11. Juni erfolgen.
Das Marktdebüt des neuen Gameboy
werde nicht ohne Risiko erfolgen, warnen Analysten mit einem
Blick auf Sonys Playstation II, die dem Konzern ein kräftiges Minus
einbrachte. Auch Nintendo musste den Start der Konsole wegen
Lieferengpässen bei Flüssigkristall-Displays bereits zwei Mal
verschieben.
Neuer Gameboy und neue Nintendo-Konsole
