Totalausfall der Telekom behoben
Ab 8.45 Uhr brachen heute die Internet-Dienste von Jet2Web Internet nacheinander österreichweit zusammen.
Dem Ausfall der AON-Einwahldienste über gewöhnliche Leitungen und ISDN schloss sich das gesamte ADSL-Netz an.
Damit waren auch die ADSL-Kunden bei anderen Internet-Providern offline. Der Komplettausfall wurde auf Anfrage der FutureZone vom Jet2Web-Helpdesk bestätigt.
Von den Netzwerkern der Telekom war zu erfahren, dass auf den Leitungen selbst keinerlei überregionale Störungen gemeldet waren.
Um 9.30 Uhr war die Einwahl zumindest über ISDN wieder möglich, ADSL-Kunden blieben weiterhin ausgesperrt. Um 10.15 meldete die Telekom an die anderen Internet-Provider, dass die Leitungen nun wieder funktionierten.
Notbremse nach Personal-SpekulationenFehler lag im Routingbereich
Obwohl es in der jüngeren Vergangenheit, bedingt durch den schnellen Netzausbau, zahlreiche Ausfälle vor allem im ADSL-Bereich gab, ist diese Art eines Zusammenbruchs neu.
Alle Internet-Dienste von Jet2Web waren noch nie gleichzeitig betroffen. Laut Auskunft der Telekom an die Provider war ein Fehler im Routing-Bereich am Backbone Grund für den Ausfall.
Seit Wochen kursierende Gerüchte über Sabotageakte unzufriedener Mitarbeiter konnten nicht bestätigt werden.
Jet2Web-Großausfall erst im Februar
Zuletzt kam es am Freitag, dem 16. Februar, zu einem der bisher
schwersten ADSL-Ausfälle in Österreich. Betroffen waren damals so
gut wie alle großen Provider außer der Telekom Austria [Jet2Web
Internet] und der UTA. Die stundenlange Störung konnte letztlich auf
ein Problem bei einem zentralen ATM-Router der Telekom Austria
zurückgeführt werden.
Größter ADSL-Ausfall in Österreich behobenTA-Belegschaft verunsichert
In jüngster Vergangenheit gab es nach verschiedensten Medienberichten immer wieder große Verunsicherung in der TA-Belegschaft.
Spekulationen um eine Neubesetzung des TA-Vorstands wurden erst Ende Februar nach einem Machtkampf vorläufig beendet.
Hintergrund der Auseinandersetzungen in der TA-Führung sind außerdem die nur zwei Monate nach Börseneinführung getätigte Gewinnwarnung, die Spannungen zwischen Vorstand und Belegschaftsvertretern beim geplanten Abbau von 5.000 Mitarbeitern und angebliche Verzögerungen beim Ausbau des Breitbandnetzes ADSL.
Weiter Spekulationen um TA-Chef
