96 Millionen drahtlose Surfer im Jahr 2005
Die Zahl der Nutzer von drahtlosen Internet-Zugängen in den USA wird einer Studie zufolge bis zum Jahr 2005 auf 96 Millionen von derzeit 4,1 Millionen steigen.
Bis dahin müsse die Industrie den Datentransfer auf drahtlosem Weg noch erheblich verbessern, teilte die US-Marktforschungsfirma Jupiter Media Metrix mit.
Außerdem dürften die Telekommunikationsfirmen nicht den Fehler machen, ihren Kunden zu früh aufwendige Multimedia-Inhalte anzubieten.
Interaktive Spiele und Kurznachrichten
Die Industrie müsse sich stattdessen auf die relativ einfachen
interaktiven Dienstleistungen wie Spiele und Kurznachrichten
beschränken, sagte der Jupiter-Experte Seamus McAteer.
Media MetrixPrognose: Nur zwei bis drei Anbieter werden übrig bleiben
Von den erwarteten 96 Millionen Kunden würden in vier Jahren 74,9 Millionen Nutzer Handys und 7,3 Millionen Kunden Kleinstcomputer für den Internet-Zugang benutzen. Der Anstieg der Nutzerzahlen sei aber im Vergleich zu den zu erwartenden Entwicklungen in Japan und Europa relativ gering, heißt es in der Studie.
Grund sei das geringe Interesse amerikanischer Jugendlicher an der drahtlosen Internet-Technik. Einer jüngst veröffentlichten anderen Studie zufolge besitzen lediglich sieben Prozent der Amerikaner unter 25 Jahren ein Internet-fähiges Gerät.
Bei den Anbietern drahtloser Dienstleistungen sieht Jupiter einen heftigen Verdrängungswettbewerb. In den USA würden sich bis 2005 wohl nur drei große Anbieter halten können.
