Vivendi und Sony nähern sich Napster
Der Medien- und Unterhaltungskonzern Vivendi Universal schließt eine Zusammenarbeit mit der Musiktauschbörse Napster unter bestimmten Bedingungen nicht aus.
Vivendi-Universal-Chef Jean-Marie Messier sagte gestern auf einer Konferenz, das mit Sony betriebene Joint Venture "Duet" könnte Napster Inhalte zur Verfügung stellen, wenn Napster beweise, dass es eine sichere Technologie zur Verhinderung von kostenlosem Tausch von Musikstücken entwickelt habe.
Vivendi Universal will zusammen mit Sony nach eigenen Angaben im Sommer den Musikdienst "Duet" starten, der Napster eigentlich Konkurrenz machen soll.
"Napster-Konkurrenz" startet im SommerAngebot in alle Richtungen
"Duet" soll allerdings gleichzeitig auch andere Firmen wie Yahoo, Freeserve und Wanadoo beliefern.
"Wir wollen unsere Inhalte für alle Plattformen zur Verfügung stellen", sagte Messier.
Derzeit sieht es allerdings nicht so aus, als ob Napster mit der Sperrung von geschützten Songs wirklich ernst macht: Gesperrt sind seit gestern nur die Songs, die mit haargenau korrekter Syntax die Interpreten und den vollständigen Songnamen bezeichnen.
