GPRS-Handy steuert Rechner
Die von zwei Chemnitzer Uni-Absolventen gegründete Peppercon AG aus Zwickau hat ein System entwickelt, das es ermöglicht, per GPRS-Handy von auswärts auf fehlerhafte Rechner zuzugreifen.
Das System mit dem skandinavischen Namen "e-RIC" [enhanced Remote Insight Card, sprich "Eric"] erlebt auf der CeBIT 2001 seine Messepremiere.
Bisher, so heißt es in der Aussendung, war ein Zugriff nur via Kabel machbar. Möglich geworden sei e-RIC durch eine Kooperation mit dem Mobilfunkbetreiber D2 Vodafone und der Datenübertragungstechnik GPRS [General Packet Radio Service].
"Der mobile Lebensretter für kranke Rechner"Verschlüsselung der Daten inklusive
Durch das Eingreifen via Handy könnten laut Peppercon auftretende Softwarefehler und bis zu 80 Prozent aller Hardwareprobleme lokalisiert beziehungsweise behoben werden. Eine Verschlüsselung der Daten garantiere ein hohes Maß an Sicherheit.
Verbunden mit der Steuerung über einen Standard-Webbrowser erlaube e-RIC eine Wartung und Administration von nahezu jedem Internet-fähigen Arbeitsplatz.
Die Verbindung zum Computer bestehe dabei permanent. Kosten würden nur entstehen, wenn im Servicefall tatsächlich Daten übertragen werden müssen.
