Pal Greguss: Panoramablick für Roboter
Pal Greguss ist Erfinder der Pal-Optik und Autor von über 300 wissenschaftlichen Publikationen und Inhaber von über 20 Patenten aus dem Bereich der Optik. Der rüstige 80-Jährige arbeitet nach wie vor an unzähligen Wissenschaftsprojekten.
Dank seiner "Panoramic Annular Lens", mit der sich 360 Grad auf einen Blick aufzeichnen lassen, sehen Roboter mittlerweile besser als Menschen. In der Raumfahrt werden Astronauten nun auf den "Panoramablick" trainiert und die psychologischen Auswirkungen einer solchen Wahrnehmung untersucht.
Auch im Bereich "Virtual Reality" und überall dort, wo es um 3D-Darstellungen geht, wie in der Medizin, finden sich interessante Anwendungsbereiche. Doch als tagtäglicher Sehbehelf wird die Pal-Linse wohl den Robotern vorbehalten bleiben.
Die NASA rüstet einen ihrer Marsroboter mit der "Panoramic Annular Lens" aus, einer Linse, die das Blickfeld um 360 Grad erweitert. Der Erfinder der zugrunde liegenden Pal-Optik feiert heuer seinen 80.Geburtstag. m@trix bringt ein Portrait des innovativen Ungarn, Pal Greguss.
m@trix - computer & neue medienDie Balkanisierung des Internet. Ist das globale Dorf am Ende?
Dass das Netz keineswegs so grenzenlos und universell ist, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag, sondern von "Balkanisierungstendenzen" befallen sei, davor warnte bereits 1996 der MIT-Netzforschers Marshall Van Alstyn in seiner Studie "Electronic Communities: Global Village or Cyberbalkans?"
In m@trix erörtet Raymund Werle, vom Max-Planck Institut für Gesellschaftsforschung in Köln seine These: Mit zunehmender Nutzer-Zahl könnte sich das globale Dorf in eine Mega-City verwandeln, die ihrerseits aus vielen Untereinheiten besteht, die voneinander nichts mehr wissen.
Max-Planck Institut für GesellschaftsforschungOnline-Beratung von und für Jugendliche
Jugendliche lehnen bekanntermaßen Autoritäten ab. Was also tun, wenn man Probleme hat und die Oldies aus Imagegründen nicht fragen kann? Man wendet sich an andere Jugendliche. Seit einem dreiviertel Jahr kann man dies ganz offiziell tun.
Im Juni 2000 startete "Call and Mail", ein Projekt der "Wiener Jugendanwaltschaft". "Jugendliche beraten Jugendliche", so lautet die in Österreich einzigartige Projekt-Devise.
Anonym und kostenlos via E-Mail und Telefon. Der Andrang der Rat- und Hilfesuchenden ist groß. Tendenz steigend. Doch da das Projekt ehrenamtlich betrieben wird und ohne finanzielle Unterstützung läuft, fehlt es jetzt an der nötigen technischen Ausrüstung um optimal weiterarbeiten zu können.
Call and M@ilVipj@ 2001 - Jungend & Neue Medien
Am 9.März 2001 findet im Wiener Rathaus die zweite
"Vernetzungsinitiative professionelle Jugendarbeit" statt.
