04.03.2001

ULTRA DENSE

Bildquelle: idf

Miniserver mit einem Notebook-Chipsatz

Für Frontend-Server ist nicht die Rechenleistung, sondern die Leistung pro Raumeinheit gefragt. Intels Vizepräsident Mike Fister hat diese Woche in der letzten Keynote des "Intel Developer Forum" [IDF] Miniserver mit einem Notebook-Chipsatz vorgestellt. 168 dieser Miniserver sollen in einem Standard-Rack Platz finden.

Die von Intel aufgekaufte Firma Ziatech ist auf solche Ultra-Dense-Server spezialisiert. Zum Einsatz kommen sie meist bei Frontend-Anwendungen wie Webservern. Dabei übernehmen zahlreiche kleine Server die parallelen Anfragen aus dem Web.

Auf der lokalen Festplatte sind die Webseiten gecacht, die Live-Daten stammen von einem großen Datacenterserver im Hintergrund.

Entscheidend für Ultra-Dense-Server ist wie bei Notebooks der Platzbedarf und Stromverbrauch. Als CPU kommen deshalb der Low-Power-Pentium-III, als lokale Festplatte eine 2,5-Zoll-Notebookplatte zum Einsatz.

Aber auch beim Chipsatz ist neben dem derzeit verbauten GX der stromsparende 440 MX aus der Notebookabteilung geplant.

Dieser beherrscht zwar die ECC-Fehlerkorrektur [zum Erkennen und Korrigieren von Bitfehlern] nicht, hat aber beispielsweise keine Probleme beim Ausliefern von Webseiten.