02.03.2001

TELEKOMS

"Konsolidierungstrend begünstigt CyberTron"

Die Erste Bank erwartet, dass der Konsolidierungsprozess in der alternativen österreichischen Telekommunikationsbranche anhalten wird.

Obwohl seit dem Jahresbeginn 2001 einige kleinere Unternehmen aus diesem Bereich Pleite gegangen seien, gebe es noch immer zu viele "Player" auf dem Markt, meint Erste-Bank-Analyst Konrad Sveceny.

CyberTron-Ergebnis unter den Erwartungen

Als wesentliche Ursachen hinter den Schwierigkeiten der Telekom-Unternehmen macht Sveceny eine Kombination aus Liberalisierung, steigendem Wettbewerbsdruck und teuren neuen Technologien aus.

In Folge des deutlich unter seinen Erwartungen gelegenen vorläufigen CyberTron-EBITDA-Verlustes [Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibung] von 17,7 Mio. Euro reduziert Sveceny seine CyberTron-Gewinnschätzung für 2000 und geht nunmehr von einem Verlust je Aktie von 1,9 nach bisher 1,7 Euro je Aktie aus.

Die Schätzungen für die Folgejahr hält Sveceny mit einem Verlust von 1,1 Euro 2001 sowie einem Gewinn je Aktie von 0,1 und 0,6 Euro 2002 und 2003 vorläufig aufrecht.