Material gegen Handystrahlung entwickelt
Asiatische Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben ein neues Material zum Schutz vor der von Mobiltelefonen ausgehenden Strahlung entwickelt.
"Das Material ist sehr dünn, sehr leicht und sehr preiswert", sagte Ge Weikun, Mitglied der Forschergruppe an der Hongkong University of Science and Technology am Donnerstag.
Das nur 0,5 Millimeter dicke Material könne zwischen zwei Plastikschichten eingebettet in das Handy eingebaut werden.
Strahlen werden nicht reflektiert, sondern absorbiert
Anders als schon bekannte Materialien reflektiere es die
Mikrowellen-Strahlung nicht einfach, sondern absorbiere sie zu 90 Prozent, sagte Ge. Im Jänner hatte eine medizinische Studie erstmals einen statistischen Zusammenhang zwischen Krebs und der Benutzung von Handys hergestellt. Bisher gibt es allerdings keinerlei Beweise für eine mögliche Gesundheitsgefährdung.
Hongkong University of Science and TechnologyT-Shirt schützt vor Handystrahlung
Bereits im August des Vorjahres hat ein japanischer Unterwäschehersteller ein T-Shirt auf den Markt gebracht, das Träger von Herzschrittmachern vor elektromagnetischen Wellen von Handys schützen soll.
Wie die Firma Gunze damals mitteilte, wurde das Schutzhemd zwei Jahre lang zusammen mit Medizinern der Ehime-Universität entwickelt.
In den Stoff des Hemdes seien Fäden aus Silbernylon eingenäht, die 92 Prozent der von Handys ausgesendeten Funkwellen sogar nur zwei Zentimeter vom Herzschrittmacher entfernt abhielten.
Handy-Schutzhemd für Herzschrittmacher
