28.02.2001

COUNTRY-POP

Bildquelle: FuZo

US-Label Orbison nimmt Napster ins Visier

Die Plattenfirmen Roy Orbison Music Co. und Barbara Orbison Music haben der Online-Tauschbörse Napster nun vorgeworfen, die Urheberrrechte an den Aufnahmen des Interpreten Roy Orbison über eine Million Mal verletzt zu haben.

Die Plattenfirmen ließen Napster zum Beweis entsprechende E-Mails über die in Tennessee beheimatete Internet-Agentur Copyright.net zukommen, die die Verstöße gegen das Urheberrecht systematisch registriert hatte.

Die fünf größten US-Plattenfirmen hatten Napster bereits im Dezember 1999 in einer gemeinsam Aktion wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt.

Napster-Prozess: Fortsetzung folgt kommenden Freitag

Erst vor wenigen Tagen hatte die Vereinigung der US-amerikanischen Plattenindustrie RIAA ihre Aktionen gegen den freien Musiktausch gegen 75 Napster-ähnliche Dienstleister im Netz ausgedehnt.

Kommenden Freitag wird der große Napster-Prozess selbst in die nächste Runde gehen.

Die Entscheidung eines US-Berufungsgerichts hatte vor kurzem ergeben, dass das Napster-Service zu massiven Copyright-Verletzungen beiträgt, die zu unterbinden seien.