25.02.2001

Ö1-TIPP

Bildquelle: FuZo

Vom EDV-Unterricht zur E-Schule

Auf der einen Seite wird gekürzt. Will doch der Finanzminister die Personalkosten im Bildungswesen auf dem Niveau vom Jahr 2000 einfrieren. Betreuungslehrer und Supplierstunden sollen eingespart werden.

Auf der anderen Seite wird investiert. In Hardware. Österreichs Volksschulen sind bereits im internationalen Vergleich vorbildlich ausgestattet, es soll aber noch besser werden, auch in der Mittelschule.

Bis zum Ende der Legislaturperiode soll die Milliarde mit High-Tech-Mascherl, die "Computermilliarde" ausgegeben werden.

"Bildung und neue Technologien"

Die Informations- und Kommunikationstechnologien - da ist man sich im Bildungsministerium einig - bilden die große Herausforderung für den gesamten Bildungssektor. Die Telekom, IBM, Cisco, Microsoft und andere Unternehmen unterstützen bereits das Projekt "Bildung und neue Technologien".

Viele Firmen bieten Schülern und Lehrern kostengünstig die Möglichkeit zum Erwerb von Industriezertifikaten in hauseigenen Trainingsinstituten an. Bis zum Jahr 2003 sollen in Österreich an 120 Schulstandorten 240 Notebook-Klassen eingerichtet werden.