23.02.2001

E-AMT

Nachfrage nach Amtswegen per Internet

Die Österreicher wollen ihre Amtswege verstärkt elektronisch bewältigen.

Das zeigt eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien im Auftrag des Software-Herstellers Unisys. Demnach sind 46 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die öffentliche Verwaltung künftig vermehrt über das Internet mit dem Bürger kommunizieren sollte.

Immerhin 40 Prozent messen weiterhin telefonischen Kontakten wichtige Bedeutung bei.

Nur drei Prozent kontaktieren Ämter per Mail

Derzeit spielt das Internet noch eine untergeordnete Rolle. Lediglich drei Prozent der Befragten verwenden E-Mail für den Behörden-Kontakt. Fast die Hälfte absolviert die Amtskontakte durch persönliche Besuche, ein Drittel übers Telefon.

Keine Akzeptanz für Info-Terminals

Kaum Akzeptanz gibt es für die in den Ämtern aufgestellten Info-Terminals

Die Studie wurde mit insgesamt 1.000 repräsentativ ausgewählten Bürgern und 300 Unternehmen in ganz Österreich durchgeführt. Angaben machten aber nur 265 Einzelpersonen und 52 Firmen.