21.02.2001

BILLIGER

Bildquelle: intel

Intel kündigt drastische Kostenreduzierung an

Intel folgt Dell mit der Ankündigung einer drastischen Kostenreduzierung. Allein im laufenden Jahr soll eine Kosteneinsparung von mehreren hundert Millionen USD erreicht werden.

Dazu würden die im April fälligen, jährlich aufgestockten Performance-Zahlungen an das höhere Management bis Oktober verzögert, sagte Intel-Sprecher Chuck Molloy. Im Oktober werde Intel das Geschäftsumfeld neu bewerten und dann entscheiden, ob die Auszahlung der Gelder erfolge oder weiter verschoben werde.

Andere Beschäftigte des Konzerns würden im April nur die Hälfte ihre Performance-Zahlungen erhalten. Zudem werde Intel die Ausgaben für Überstunden und Reisen sowie Beratung drosseln.

Mitarbeiterabbau

Das vorgesehene Investitionsbudget von 7,5 Milliarden USD sowie die geplanten Forschungs- und Entwicklungsausgaben für 2001 seien aber von den Maßnahmen nicht betroffen, sagte der Sprecher. "Es gibt keine Änderung beim Ausblick, bei den Investitionsausgaben und bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung."

Bei den Neueinstellungen werde sich Intel auf strategisch wichtige Positionen im Technologiebereich und im Engineering beschränken, sagte der Sprecher weiter.

Durch weniger Neueinstellungen zusammen mit natürlichen Abgängen solle die Anzahl der Mitarbeiter im laufenden Jahr gesenkt werden. Eine genaue Zahl legte Mulloy indes nicht vor.

Zudem werde das Mitarbeiterprogramm, mit dem Beschäftigte ohne eigenen PC kostenlos ein Gerät beziehen können, bis auf das Jahr 2002 verschoben.