Europaweit zweitgrößte Handydichte
Der weltweite Mobilfunkboom geht ungebrochen weiter: Die Zahl der Handytelefonierer stieg im Vorjahr um 46 Prozent auf 691 Millionen.
Bis Jahresende 2001 werden 855 Millionen Menschen weltweit ein Mobiltelefon besitzen, Ende 2005 werden 1,5 Milliarden Menschen via Handy telefonieren.
Die Zahlen gab die World Cellular Database [EMC] heute im Rahmen der weltgrößten Handymesse - des 3GSM World Congress - in Cannes bekannt.
GSM World Congress startet heuteÖsterreich auf Platz zwei
Die höchste Handypenetration [Mobiltelefone pro Einwohner] in Europa hat laut Mobile Communications [Stand Dezember 2000] Schweden mit 75,3 Prozent.
Österreich findet sich bereits auf Platz zwei mit 74,5 Prozent und hat damit Italien mit 73,3 Prozent überholt.
Dahinter folgen Finnland [72,8 Prozent], Großbritannien und die Niederlande [je 68 Prozent], Dänemark [66,3 Prozent], die Schweiz [63,2 Prozent], Spanien [61,3 Prozent], Belgien [55,2 Prozent], Deutschland [58,5 Prozent] und Frankreich [50,2 Prozent]. Ein Schöheitsfehler der Statistik ist allerdings die fehlende Erwähnung Norwegens.
World Cellular DatabaseEuropa vor den USA
Die meisten Handyuser - 276,4 Millionen - gibt es in Europa. Der zweitgrößte Mobilfunkmarkt ist Asien und der pazifische Raum mit 216,8 Millionen Mobilfunkkunden.
In den USA und in Kanada telefonieren bereits 107,3 Millionen Menschen über ein Handy, 65 Millionen in Süd- und Mittelamerika. "Nur" 15,1 Millionen Handyuser gibt es in Afrika, 10,4 Millionen im Mittleren Osten.
68 Prozent der weltweiten Handyuser sind Vertragskunden, 32 Prozent haben ein Wertkartenhandy.
79 Prozent aller weltweiten Mobilfunkkunden - 424 Millionen - telefonieren über den Standard GSM, 21 Prozent nutzen andere Standards wie TDMA, CDMA und PDC.
