Filtersoftware für Kinder bleibt unzulänglich
Filtersoftware zum Schutz von Kindern vor bestimmten Sites erfüllt nach Erkenntnissen amerikanischer Verbraucherschützer nicht immer ihren Zweck.
Durchschnittlich wurde jede fünfte als "schädlich" eingestufte Seite nicht erkannt. Damit hätten sich die Programme seit dem letzten Vergleichstest vor vier Jahren nicht wesentlich verbessert.
Viele Eltern würden diese Produkte offenbar immer noch in dem Gefühl kaufen, dass sie ihre Kinder damit schützen könnten, sagte Jeff Fox von der Zeitschrift "Consumer Reports". "Wir raten davon ab, sich auf diese Programme als Babysitter zu verlassen."
"Consumer Reports"Kolateralschäden
Am effektivsten erwies sich noch der AOL-Filter Young Teen, der nur 14 Prozent der Testseiten durchließ. Allerdings blockierte er auch 63 Prozent durchaus zulässiger Seiten, da sie nicht in der für dieses Programm maßgeblichen Liste geprüfter Webseiten enthalten waren.
In der deutschen Version der AOL-Software finden sich die auf den deutschen Sprachraum angepassten Filter in der Rubrik "Kindersicherung".
