20.02.2001

DEUTSCHLAND

Bildquelle: DT

Kabel-TV-Netze als Ladenhüter

Das Bundeskartellamt beurteilt nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" die wirtschaftliche Entwicklung des Kabelfernsehens in Deutschland skeptisch.

Trotz der Pläne für den Ausbau des TV-Kabels zu einem Multimedianetz sei "mittelfristig von einer weiter bestehenden Kanalknappheit auszugehen".

Das Kartellamt glaube nicht, dass es der Telekom nach dem mehrheitlichen Verkauf der Kabelfernsehnetze in Hessen und Nordrhein-Westfalen gelinge, nun auch die Kabelgesellschaften in den anderen Ländern in Kürze zu veräußern, hieß es weiter.

Internet-Allianz ist unerwünscht

Das Kartellamt wolle allerdings eine Allianz der beiden Konzerne für das Kabelfernsehen und das Internet untersagen, berichtet das Blatt unter Berufung auf das Schreiben der Behörde an die Telekom und an Kirch.

Die Wettbewerbshüter befürchteten, die Telekom könne Kirchs Abosender Premiere World beim Kabelfernsehen bevorzugen, hieß es.