17.02.2001

ON DIT

Bildquelle: apa

TA-Chef Sundt steht vor der Ablöse

"Der Standard" berichtet in seiner heutigen Ausgabe von der bevorstehenden Ablöse des Telekom Austria-Vorstandsvorsitzenden Heinz Sundt.

Seit der Gewinnwarnung im Januar, nur knapp zwei Monate nach dem Börsengang, sei das Vertrauen der Investoren schwer erschüttert, schreibt die Zeitung. Nicht näher genannte "Insider" in "ÖIAG-Kreisen" würden dem ehemaligen A1-Chef daher nur mehr eine kurze Amtsdauer geben.

"Sundt sei gesundheitlich angeschlagen und habe zudem nicht glaubhaft darstellen können, dass er heuer den Turnaround schaffen werde, heißt es"- im "Standard".

Das "Standard"-Szenario "nach Sundt"

Laut "Standard" soll es im Zuge der Sundt-Ablöse zu keinem "Totalaustausch der Vierertruppe" um ihn kommen. Statt dessen soll Sundt durch den derzeitigen Marketing-Vorstand Heinz Brasic ersetzt werden, dessen bisherigen Agenden der jetzige Technik-Vorstand Rudolf Fischer übernehmen würde. Mit dem italienischen Finanzchef Stefano Colombo wäre "das Triumvirat, das ohne Sundt weitermachen will, komplett".

Zeitpunkt noch offen

"Der genaue Zeitpunkt" von Sundts Demissionierung sei "noch offen", heißt es im "Standard". Als "denkbarer Termin" wird jedoch die Aufsichtsratssitzung der TA am 27. Februar genannt.