T-Online darf keinen Spam mehr schicken
Im Rechtsstreit um unerwünschte Werbe-E-Mails hat die Deutsche Telekom offenbar klein beigegeben: Ihre Tochterfirma T-Online verpflichtete sich nach Angaben des Hamburger Magazins "Stern" vor dem Oberlandesgericht München, dem klagenden Anwalt Olaf Jansen keine Werbe-Mails mehr zu schicken.
Der Anbieter habe zugesagt, in Zukunft nur noch dann die so genannten "Junk-E-Mails" zu verschicken, wenn der Empfänger "der jeweiligen Sendung zugestimmt hat oder sein Einverständnis vermutet werden kann".
Hohe Schäden
Ungewollte Werbe-E-Mails kosten Internet-Nutzer nach einer Studie
der Europäischen Kommission weltweit jährlich zehn Milliarden Euro.
Diese Zahl resultiert allerdings nur aus der Online-Zeit, die
Computerbesitzer damit verbringen, die so genannten Junk-Mails aus
dem Netz auf ihren Computer zu laden.
T-Online
