Sieben Bieter für UMTS-Lizenzen in Australien
Fünf große Telekommunikationsunternehmen und zwei Newcomer werden sich Anfang März an der Auktion von UMTS-Lizenzen in Australien beteiligen.
Die Regierung hofft dabei Einnahmen von etwa zwei Mrd. australische Dollar [16,2 Mrd. ATS] zu erzielen. Zur Versteigerung stehen insgesamt 58 Lizenzen. Zwei davon decken ganz Australien ab, die übrigen erstrecken sich jeweils auf verschiedene Großstädte und Regionen.
Bis zu vier Hauptanbieter
Diese Lizenzen könnten zu zwei weiteren landesweiten Angeboten kombiniert werden, sodass aus der Auktion bis zu vier Hauptanbieter im UMTS-Bereich hervorgehen könnten.
Sieben Unternehmen bieten mit
Die Unternehmen, die für die Lizenzen mitbieten wollen, sind Telstra, Cable & Wireless Optus, AAPT, Hutchison Telecommunications Australia, Vodafone Pacific, 3G Investments Australia und CKW Wireless.
Optus gehört zu 52,5 Prozent der Cable & Wireless, London. AAPT ist im vollständigen Besitz der Telecom Corp of New Zealand, und Vodafone Pacific ist die örtliche Tochtergesellschaft der Vodafone Group, Newbury.
Fünf sind bereits in .AU tätig
Fünf der Bieter sind bereits im australischen Mobilfunkgeschäft tätig. Mit ihrer Teilnahme war deshalb gerechnet worden, anders als bei 3G Investments und CKW Wireless.
Lizenz auf 15 Jahre befristet
Die Telstra kontrolliert etwa 46 Prozent des Mobilfunkmarktes, Optus ungefähr 33 Prozent. Vodafone hat als drittgrößter Anbieter einen Marktanteil von rund 18 Prozent, während AAPT und Hutchison weniger bedeutend sind.
Die jetzt zur Versteigerung anstehenden UMTS-Lizenzen sind auf 15 Jahre befristet, ihre Laufzeit beginnt im Oktober 2002. Mehrere Gesellschaften haben bereits angekündigt, dass sie auf keinen Fall so hohe Preise zu zahlen bereit seien wie in Europa.
