Online-Gamer bleiben unbeweglich
"Online-Spiele werden das Spielsegment der Zukunft sein", sagte John Riccitiello, Chef des Unternehmens Electronic Arts [EA], am Sonntag auf der Multimedia- Messe Milia in Cannes.
Spiele für kleine mobile Geräte wie Handys oder Taschen-PCs wird EA jedoch vorerst nicht entwickeln.
"Das drahtlose Entertainment ist heute noch mehr ein Hobby als wirklich ein Geschäft", sagte Riccitiello.
Für Figuren, Häuser und viele weitere Elemente des EA-Rollen-Spiels "Ultima Online" ist auch in der Realität ein beachtlicher Markt - vor allem über eBay - entstanden, auf dem sogar das verwendete Spielgeld - "Goldstücke" - gegen harte Währungen gehandelt wird.
Virtuelles Spielgeld in echte Dollar tauschenCash-Cow
EA hat allein für sein Online-Spiel "Ultima Online" 240.000 Teilnehmer registriert und verzeichnet damit Jahreseinnahmen von rund 30 Millionen USD.
Im Herbst will EA eine Internet-Spiele-Plattform [ea.com] auch für den europäischen Markt anbieten.
