Spannung vor Bescheid der Telekom Control
Mehr Klarheit über die von den Mitbewerbern äußerst unterschiedlich aufgenommenen neuen "TikTak"- Geschäftstarife der Telekom Austria [TA] ist für heute Nachmittag zu erwarten.
Man müsse den Bescheid erst um jene Passagen bereinigen, die für die TA unter den Bereich Geschäftsgeheimnis fielen, heißt es seitens der Telekom Control [TKC], dann würde man ihn auf die Website stellen.
Fest steht, dass zwei der am Dienstag bekannt gegeben Angebote des TikTak-Pakets "erst nach kurzfristig vorgenommenen Änderungen genehmigt werden" konnten.
Das heißt, sie enthielten nach Rechtsmeinung der TKC entweder "Quersubventionierungen" oder waren "wettbewerbsschädlich oder wettbewerbsbehindernd". Zwei weitere Angebote aus dem Paket für Privatkunden mussten ebenfalls modifiziert werden, ein Angebot fiel ersatzlos hinaus.
Der Bescheid wird in der Rubrik Presseinformationen veröffentlichtWenig Übersicht im Paket
Die Reaktionen der wichtigsten Mitbewerber reichten - je nach Beschaffenheit des eigenen Angebots - von Genugtuung bis hin zu Überlegungen der Klage auf unlauteren Wettbewerb.
Die Telekom selbst bleibt bei ihrer Aussage, dass die Ersparnis gegenüber den früheren Tarifen rund 30 Prozent beträgt. Aufgrund der wenig übersichtlichen Beschaffenheit des TikTak-Pakets ist dies allerdings nur sehr schwer nachzuvollziehen.
Die Reaktionen der MitbewerberDie Unübersichtlichkeit beginnt damit, dass auf der Website der Telekom Austria ohne nachvollziehbaren Grund die Liste der Auslandszonen von den Gebühren für dieselben auf getrennten Seiten aufgelistet wird.
Die Tarife für die Auslandszonen
