CNET schließt "Gamecenter"
Das Medienhaus CNET schließt per Ende der Woche sein Gaming-Portal Gamecenter.
Schuld, so das Unternehmen, sei der fallende Werbeumsatz.
Rund 190 Leute, zehn Prozent der CNET-Mannschaft, werden ihre Jobs verlieren. Gamecenter hat eine viereinhalbjährige Geschichte hinter sich.
Andere [ungenannte] CNET-Zweige, die unprofitabel sind, werden ebenfalls ausgemistet.
Schlankheitskur nach ZDNet-Übernahme
Das Unternehmen möchte doppelte Abdeckungen, die durch den Erwerb
von ZDnet im Juli letzten Jahres zu Stande gekommen sind,
eliminieren. Seitdem hat CNET zwei Gaming-Portale - ZDNets GameSpot
und das eigene Gamecenter. Letzterem werden nun die Leitungen
gekappt.
CNET GamecenterGameSpot ist bekannter
Gamecenter hat zwar Outlets in den USA und in Asien, GameSpot allerdings ist eine weltweit bekannte Marke und ist in 15 Ländern etabliert. Der Gewinner ist also keine große Überraschung.
Noch letzten Monat sagte Sprecher Josh McCloskey: "CNET hat beschlossen, Ressourcen wieder auf Gamecenter und Gamespot zu konzentrieren. Wir wollen beide Sites zu den stärksten im Netz machen".
CNET hat letztes Quartal rund 400 Millionen USD verloren. Die Aktie hat bereits zwei Drittel von ihrem Alltime-High eingebüßt.
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