Strom sparender 64-Bit-Prozessor von NEC
Der japanische Elektronikkonzern NEC hat einen 64-Bit-RISC-Prozessor für Handhelds, Internet Appliances und Netzwerkkarten entwickelt, der mit einer Taktrate von 200 MHz und mit speziellen Stromsparfunktionen ausgestattet ist.
Laut NEC ist der Prozessor insbesondere für Pocket-PCs gedacht, die mit Microsofts Betriebssystem Windows CE 3.0 laufen.
Die "VR4131-CPU" schafft mit 1.545 MIPS [Millionen Befehle pro Sekunde] bei maximalem Stromverbrauch von 1,5 Watt eine mehr als zehnfache Leistungssteigerung im Vergleich zu seinem im Pocket-PC Cassiopeia verwendeten Vorläufer-Modellen.
Hingengen verbraucht der 206-MHz-StrongARM-Prozessor des Konkurrenten Intel im Compaq iPaq für knapp 400 MIPS ein Watt.
Vorteile des 64-Bit-RISC-ComputingEine zweistufige Pipeline im 64-Bit-RISC-Chip soll Befehle 1,4 Mal schneller ausführen als herkömmliche RISC-Chips, die geringe Strukturbreite bedeutet eine geringe Versorgungsspannung und gleichzeitig höhere Taktfrequenzen.
Handhelds entwickeln sich zu multifunktionalen Surfterminals mit Multimedia-Fähigkeiten. Dieser Trend stellt besondere Anforderungen an die Hardware. Die Personal Digital Assistants [PDA] der Zukunft brauchen Pentium-III-Power im Westentaschenformat.
PDA-Technologien für die Zukunft
