06.02.2001

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Quartalsthriller von Cisco Systems

Das US-Aktienrecht erlaube leider keine Aussagen über das heute fällige Quartalsergebnis der US-Mutter Cisco Systems, sagte Günther Brand, General Manager von Cisco Austria, im Gespräch mit der FutureZone.

Was sich erlaubterweise sagen ließe, so Brand weiter, sei, dass Cisco Österreich derzeit mit einem erwarteten Jahres-Umsatzwachstum "jenseits von 50 Prozent jedenfalls voll im EU-Trend" liege.

Per Ende des Fiskaljahres im Juli 2001 rechne er damit, dass heuer die Zwei-Mrd.-ATS-Grenze erreicht werden könne, so der ehemalige Operation Manager für Südmitteleuropa und den nNahen Osten weiter.

Österreich verliert an Bedeutung

Auf die Besonderheiten des österreichischen Markts angesprochen, meinte Brand, der vor weniger als einem Jahr die Österreich-Geschäftsführung übernommen hatte, dass sich der frühere Standortvorteil als Tor zum Osten mittlerweile annihiliert habe.

Die Entscheidungen in Ungarn oder in Tschechien würden längst nicht mehr hier, sondern vor Ort getroffen, das zeige sich vor allem im Bankenbereich.

Nur dreizehn Prozent von 280 Milliarden Dollar ...

Dass Cisco über 90 Prozent Marktanteile im Routing-Sektor verfüge, dafür sei der Begriff "Monopol" wirklich nicht adäquat.

Routing sei, wenn schon "nicht direkt ein Nischenmarkt", so doch nur ein Segment des 280 Milliarden Dollar schweren Bereichs Telekom.

Mit etwas über 13 Prozent Marktanteil sei Cisco Systems hier doch weit von einer Monopolstellung entfernt.