Internet bald populärer als Fernsehen
Ein Drittel der US-Internet-User würde im Zweifelsfall eher aufs Fernsehen als aufs Internet verzichten. Das geht aus einer soeben veröffentlichten Studie zu Internet und Medien hervor.
Noch höher sei die Verzichtbereitschaft unter denjenigen, die über das sogenannte Streaming für Video- und Audioübertragung im Web verfügen. Hier würden 41 Prozent der Befragten notfalls ihren Fernseher weggeben, heißt es in dem Bericht der beiden Marktforschungsinstitute
Arbitron Webcast RatingsStreaming auf dem Vormarsch
Bill Rose, Vize-Chef von Arbitron, erklärte, die Zahlen seien erstaunlich, da das Internet im Gegensatz zum Fernsehen ein relativ junges Phänomen sei.
Für die Nutzer der "Streaming"-Technologie etabliere sich das Internet zunehmend als primäres Medium für Unterhaltung, Arbeit und Nachrichten.
Die Marktforschungsinstitute Arbitron und Edison haben seit 1998, im Abstand von jeweils einem halben Jahr, sechs große Studien zum Thema Streaming erstellt.
Generationswechsel bringt Kulturwandel
Laut der Studie hängen die jüngeren Amerikaner noch weniger am
Fernseher als ältere Generationen: 47 Prozent der Befragten zwischen
zwölf und 24 Jahren würden ihren Fernseher weggeben, wenn sie dafür
das Internet behalten dürften. Bei den Über-50-Jährigen liegt der
Anteil bei nur 23 Prozent. Befragt wurden im Rahmen der Studie knapp
1400 Internetnutzer.
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