AOL-Passwortklau geht wieder um
Die Virenspezialisten von McAfee warnen vor der Wiedergeburt des bekannten Trojaners "APStrojan.qa@MM", der AOL-Passwörter ausspioniert. In den letzten Wochen haben die Infektionen derart zugenommen, dass McAfee das Risiko auf mittel hochgestuft hat.
Die ersten Berichte über den Passwortklau veröffentlichte McAfee vor ziemlich genau einem Jahr.
Vorsichtigen Benutzern kann der in Visual Basic geschriebene Trojaner allerdings auch heute kaum etwas anhaben. Er verlangt, wie so oft, dass der Anhang [meist: mine.zip] einer E-Mail [Betreff in der Regel: "hey you!"] geöffnet wird.
Der Trojaner hat laut McAfee eine ganze Latte von rund 30 Varianten. Der Text der E-Mail verspricht - in englischer Sprache - einige Bilder und bietet "freundlicherweise" Hilfe beim Entpacken der Datei an. Einmal mit dem Virus infiziert, lässt sich die "REGEDIT" nicht mehr ausführen, und die WIN.INI ist auf Read only gestellt. Aktuelle Virenscanner erkennen allerdings den Trojaner.
McAfeePasswortklau
Ziel des Trojaners ist es, das Passwort herauszufinden und an den Verfasser des Trojaners zu senden.
Wer noch den AOL-Client 4.0 benutzt, läuft außerdem Gefahr, dass sich der Trojaner an alle im AOL Instant Messenger [AIM] aufgeführten Buddys verschickt, die gerade online sind.
