B2B-Marktplätze vor Kontraktion
Die Zahl von Marktplätzen für Unternehmen im Internet wird einer Studie zufolge ab 2005 drastisch sinken. Grund für den erwarteten Rückgang auf diesem Business-to-Business-Markt [B2B] sei eine Übersättigung, teilte die Unternehmensberatung Mummert & Partner am Donnerstag mit.
Zudem gebe es zu wenig Kapital auf Anbieterseite, mangelndes Kundenservice, schlechte Ausnutzung der technischen Möglichkeiten und zu geringe Kenntnisse über den Zielmarkt.
Im Jahr 2001 werden
nach Einschätzung von Mummert & Partner noch mehr Marktplätze
öffnen als schließen, das Wachstum werde aber 2002 oder spätestens
2003 ein Ende haben, hieß es weiter.
Mummert & PartnerAb 2005 werde dann eine wachsende Pleitewelle die Zahl der B2B-Plattformen drastisch reduzieren. Langfristig werde es pro Marktsegment durchschnittlich nur noch etwa vier B2B-Plattformen geben.
Branchenabhängige Unterschiede werde es dennoch geben - so habe unter anderen der Bereich Finanzdienstleistungen auf Grund steigender Nachfrage bei der privaten Altersvorsorge vergleichsweise große Entwicklungsräume.
