31.01.2001

DAVOS

Bildquelle: FuZo

Computer als Waffe im Kampf gegen Armut

Computer und Internet können die Entwicklung armer Länder nach Ansicht der Experten des Weltwirtschaftsforums durch die Verbreitung lebenswichtiger Informationen vorantreiben. Damit die Menschen davon profitieren können, müssten jedoch neue Computer gebaut werden.

Sie sollten ohne festes Stromnetz laufen und von Analphabeten genutzt werden können, sagte der Computerwissenschaftler Rajendra Pawar von der amerikanischen Carnegie-Mellon-Universität gestern beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

Internet per Satellit für die Armen

Pawar appellierte an das Weltwirtschaftsforum, die Vereinigung der rund 1.000 größten Unternehmen der Welt, den Anstoß für die Entwicklung neuer Computer zu geben.

Die Maschinen müssten erschwinglich und mit Spracherkennung für Analphabeten ausgestattet sein sowie störungsfrei auch dort laufen, wo es keinen Strom gibt.

Regierungen müssten umsonst die Internet-Verbindung über Satellit zur Verfügung stellen, und Hilfsorganisationen sollten Webseiten mit Informationen für Menschen in abgelegenen Regionen schaffen.