30.01.2001

E-EUROPE 2002

EU will Cyberkriminalität bekämpfen

Die EU-Kommission will mit einem Bündel von Maßnahmen die Kriminalität im Internet bekämpfen.

So plant sie, Vorschläge für eine weitere Angleichung des Strafrechts für hochtechnologische Verbrechen wie etwa das "Hacken" oder die vorsätzliche Überlastung von Servern [DoS-Attacken] vorzulegen.

Auch wolle sie untersuchen, welche Maßnahmen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Internet möglich sind, erklärte die Kommission am Dienstag in Brüssel.

"Ohne Vertrauen keine Transaktionen"

"Die Freiheit des Internets, die Quelle seines Erfolgs, muss erhalten bleiben. Es gilt auch: ohne Sicherheit kein Vertrauen und keine Transaktionen", sagte Liikanen.

Die eindrucksvollen Vorhersagen über das Wachstum des elektronischen Geschäftsverkehrs blieben Luftschlösser, wenn die Menschen kein Vertrauen in die elektronischen Transaktionen haben könnten.