Das Leben nach dem Internet-Hype
Das Internet hat seit seinen Anfängen mitte der 80er Jahre eine Reihe von Wandlungen durchgemacht. Es fing an als vielgepriesener Super-Information-Highway und sollte die alltägliche Kommunikation revolutionieren.
Dann kam das Big Business und verwandelte das weltweite Network in eine schier grenzenlose Kommerzmaschine.
Doch mit der Krise an der High-Tech-Börse mussten auch viele Internet-Unternehmen wieder die Segel streichen. Der richtige Zeitpunkt um innezuhalten und zu fragen: "Wohin geht das Internet?"
Heute Sonntag, Ö1, 22:30
m@trix hat eine Reihe amerikanischer Künstler, Idealisten,
Internet-Propheten und Firmengründer portraitiert, die dem
mittlerweile herangereiften Internet eine neue Richtung geben
wollen.
m@trix - computer & neue medienKristallisationskern der Kritik: "Netslaves"
Zu Wort kommen u.a. Steve Baldwin und Bill Lessard, die sich den Frust über die hochgejubelte Industrie in ihrem Buch "Netslaves" von der Seele geschrieben haben.
Das Sammelsurium von Klagen ausgebeuteter High-Tech-Arbeiter scheint heute, zwei Jahre nach seiner Veröffentlichung in den USA, wie ein Werk weitsichtiger Visionäre.
Und auch der New Yorker Internet-Guru Douglas Rushkoff, der noch vor einem Jahr die demokratisierende Macht der Technologie beschwor, warnt heute vor der künstlichen Euphorie.
"Netslaves"
