28.01.2001

CARDS & CASH

Bildquelle: FuZo

Chipkartenproduktion lukrativer als Gelddrucken

Die zunehmende Verbreitung von Chipkarten hat dem Münchner Technologieunternehmen Giesecke & Devrient im Jahr 2000 zum höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte verholfen.

Erstmals setzte das Unternehmen mehr als zwei Milliarden DM um, berichtete der Vorsitzende der Geschäftsführung, Willi Berchtold, in Kairo anlässlich des Abschlusses eines Großprojektes. Dies entspreche einer Steigerung von mehr als 120,6 Mio Euro gegenüber dem Vorjahr.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg um rund 850 auf 6.000 Beschäftigte. Giesecke & Devrient gehört zu den größten Herstellern von Geldnoten und Chipkarten der Welt.

Chipkarten und Lesegeräte

In fünf bis sechs Jahren will Giesecke & Devrient bereits zwei Drittel seines Umsatzes mit der Produktion von Chipkarten und Kartenlese-Systemen erzielen.

In der Tochter Secartis AG bündelt das Unternehmen Lösungen für Sicherheit in Computernetzen, in der CpayS AG Kartensysteme und Software zum Bezahlen im Internet.

Die beiden Tochterunternehmen sollen voraussichtlich in zwei Jahren an die Börse gebracht werden.