Game "befreit" Gefangene in Kuba
Jeder Internet-User kann jetzt den kubanischen Präsidenten Fidel Castro zur Freilassung von zwei tschechischen Gefangenen bewegen - wenn auch nur virtuell.
Bei dem neuen Online-Computerspiel, kann jeder Surfer zum Agenten werden und sich bewaffnet zu den prominenten Häftlingen - dem ehemaligen tschechischen Finanzminister Ivan Philip und dem Studentenführer Jan Bubenik - durchkämpfen.
Beide werden seit dem 12. Januar wegen angeblicher Kontakte zu Regimekritikern in Havanna festgehalten.
Kampf dem Karibik-Stalin
In dem Spiel sitzen die zwei Gefangenen in einem Käfig, während
neben ihnen Castro gestikulierend eine Rede hält. Wenn genügend
Gefängniswärter erschossen werden, gibt Castro auf, und die
Häftlinge dürfen die Insel auf einem Floß verlassen. Weder die
tschechische Regierung, die USA noch die EU haben bislang eine
Freilassung erwirken können.
"Zachraòte Pilipa" is the name of the game
