26.01.2001

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Bildquelle: companie

Adidas stellt Online-Verkauf ein

Der Sportartikelhersteller adidas-Salomon AG verkauft in Europa keine Sportschuhe und Sportbekleidung mehr über das Internet.

"Wir haben unseren 'Online-Store' für Europa vom Netz genommen", sagte ein Adidas-Sprecher am Donnerstag.

Weltweit habe Adidas bisher im Internet einen einstelligen Euro-Millionenumsatz erwirtschaftet. Erwartet worden war ein knapp zweistelliger Millionenbetrag.

Die Kosten des nun aufgegebenen "Olympia-Portals" ließen sich nicht gesondert beziffern, sagte er.

Business to Business

Die Zusammenarbeit mit Händlern, die selbst Sportschuhe und Kleidung über das Internet anbieten, will Adidas fortsetzen.

Der designierte Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer sieht nach früheren Angaben weitaus größere Internet-Potenziale im B2B.

Deutsche Adidas-Fachhändler können bereits jetzt online bestellen, noch im laufenden Jahr soll diese Möglichkeit auf ganz Europa und Japan ausgeweitet werden.

Hainer hatte betont, dem Fachhandel keine Konkurrenz machen zu wollen, und den Online-Shop deshalb vorerst auf Randsportarten beschränkt. Ursprünglich sollte aber das Angebot nach Olympia in Sydney auf andere Sportarten ausgeweitet werden.