22.01.2001

TELEKOM AUSTRIA

Bildquelle: apa

Sundt bleibt TA-Generaldirektor

"Die Spekulationen entbehren jeder Grundlage. Es stand und es steht nicht zur Diskussion, dass ich in die ÖIAG wechsle", kommentierte der Generaldirektor der Telekom Austria (TA), Heinz Sundt, gegenüber der APA die Gerüchte, er könnte Rudolf Streicher im ÖIAG-Vorstand ablösen.

"Ich bin motiviert, diesen Job [als TA-Generaldirektor] zu machen, und fühle mich gesund genug", betonte Sundt. Es gebe auch keinerlei Überlegungen, einen der vier TA-Vorstände auszuwechseln.

Gewinnwarnung nicht vorhersehbar

Einer von Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ) heute angeregten Prüfung der Umstände, warum es bei der TA zwei Monate nach dem Börsengang zu einer Gewinnwarnung gekommen sei und ob die Due-Diligence-Prüfung der Investmentbank CA-IB/Bank Austria ordnungsgemäß durchgeführt worden sei, stehe nichts im Wege, bemerkte Sundt.

Zum Zeitpunkt des Börsengangs habe der TA-Vorstand keine Kenntnis über das Bilanzergebnis des Jahres 2000 gehabt.

Fahrplan steht

Der Fahrplan der Regierung, die TA in der laufenden Legislaturperiode vollständig zu privatisieren, sei nach wie vor ein "generelles Ziel", die Realisierung hänge aber vom Zustand der Finanzmärkte und anderer Indikatoren ab, stellte Sundt fest.