Sundt bleibt TA-Generaldirektor
"Die Spekulationen entbehren jeder Grundlage. Es stand und es steht nicht zur Diskussion, dass ich in die ÖIAG wechsle", kommentierte der Generaldirektor der Telekom Austria (TA), Heinz Sundt, gegenüber der APA die Gerüchte, er könnte Rudolf Streicher im ÖIAG-Vorstand ablösen.
"Ich bin motiviert, diesen Job [als TA-Generaldirektor] zu machen, und fühle mich gesund genug", betonte Sundt. Es gebe auch keinerlei Überlegungen, einen der vier TA-Vorstände auszuwechseln.
Über Gewinne und Verluste in der Bilanz 2001 wollte Sundt nicht reden: "Wir haben eine klare Trendwende angekündigt, was aber nicht zwingend Gewinne bedeutet."
Gerüchte um Abgang Sundts als TA-ChefGewinnwarnung nicht vorhersehbar
Einer von Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ) heute angeregten Prüfung der Umstände, warum es bei der TA zwei Monate nach dem Börsengang zu einer Gewinnwarnung gekommen sei und ob die Due-Diligence-Prüfung der Investmentbank CA-IB/Bank Austria ordnungsgemäß durchgeführt worden sei, stehe nichts im Wege, bemerkte Sundt.
Zum Zeitpunkt des Börsengangs habe der TA-Vorstand keine Kenntnis über das Bilanzergebnis des Jahres 2000 gehabt.
Fahrplan steht
Der Fahrplan der Regierung, die TA in der laufenden Legislaturperiode vollständig zu privatisieren, sei nach wie vor ein "generelles Ziel", die Realisierung hänge aber vom Zustand der Finanzmärkte und anderer Indikatoren ab, stellte Sundt fest.
