US-Handelskette ruft Pentium-4-Modelle zurück
Die US-amerikanische Kette "Best Buy" hat Computer von Hewlett-Packard mit integriertem Pentium-4-Prozessor aus den Regalen genommen.
Kunden, die das Modell HP Pavilion 9795C vor Bekanntwerden der Rückrufaktion gekauft haben, bekommen den Kaufpreis von "Best Buy" ersetzt.
"Offensichtlich gibt es ein Problem mit dem Pentium 4 und seinem BIOS.", sagte Unternehmenssprecher Jim McManus.
Die Pentium-4-Systeme mussten
wegen hoher Hitzeentwicklung und Problemen mit der Taktrate
zurückgezogen werden.

Intel: Mit bisherigen Verkaufszahlen zufrieden
Keine Angaben wurden darüber gemacht, wann das aufgetretene Problem voraussichtlich gelöst sein werde.
Laut George Alfs von Intel werde der Pentium 4 seit etwas mehr als einer Woche von verschiedenen Herstellern eingesetzt. Intel sei mit den bisherigen Verkaufszahlen zufrieden.
Intel zufolge habe "Best Buy" mit den HP-Geräten ein logistisches Problem, das mit den Chips und dem verwendeten System-BIOS zusammenhängt.
"Best Buy" zufolge mussen die Geräte
vom Markt genommen werden, weil sie allesamt an deutlicher
Überhitzung litten.
