IT4career will Standort Österreich stärken
Eine Internet-Plattform, die den Informationstechnologie-Standort Österreich "nachhaltig stärken und mehr Schlüsselarbeitskräfte bringen soll", wurde gestern von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Staatssekretär Franz Morak aus der Taufe gehoben.
IT4career.at hat das Ziel, einen Marktplatz für Jobs, Weiterbildungsangebote und Start-ups im IT-Sektor zu schaffen und damit den heimischen IT-Markt zu stärken.
Angesprochen werden sollen Personen, die sich für Jobs und Ausbildungen im IT-Bereich interessieren, sowie Unternehmen, die Mitarbeiter und Fachkräfte aus diesem Bereich suchen.
"Wir wollen das Start-up-freundlichste Land
in Europa werden", so Schüssel. "Wir haben heuer einen
Gründerrekord von fast 30.000 Jungunternehmen." Mit Hilfe der EU
forciere Österreich die Themen E-Education, E-Learning,
E-Government, E-Business. Das werde auch auf dem EU-Gipfel in Nizza
wieder ein Thema werden und unter der schwedischen
EU-Präsidentschaft zu einem eigenen Spezialgipfel der EU führen.

Überblick über Aus- und Weiterbildungsangebote
Arbeitgeber können auf der Plattform Jobs kostenlos ausschreiben und Interessenten sich direkt über Internet bewerben.
Zudem wird ein Überblick über Aus- und Weiterbildungsangebote, die für den IT- und Telekom-Sektor qualifizieren, geboten. Daneben gibt es umfassende Informationen für IT-Gründer und direkten Zugang zu Kapitalgebern.
Gründungspartner der Plattform sind Alcatel Austria, Telekom Austria, Wifi Wien, Wirtschaftskammer Österreich, career.at, Gründer-Service Österreich und Activeagent.
"Wir unterstützen die virtuelle Jobvermittlungsplattform, weil wir uns davon mittelfristig Lösungen für unseren IT-Fachkräftemangel erwarten", erklärt Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich. "Wir wissen, dass Europa heute jährlich 100 Milliarden Euro an Wirtschaftswachstum einbüßt, weil es an allen Ecken und Enden an IT-Fachkräften mangelt. Alleine in Österreich wird in den nächsten drei Jahren eine Lücke von 55.000 Experten entstehen", verdeutlicht Leitl die herrschende Arbeitsmarktproblematik.

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