01.12.2000

AUKTION.CH

Bildquelle: FuZo

Schweizer UMTS-Auktion am 6. Dezember

Die Schweiz will die Mitte November kurz vor Auktionsstart verschobene UMTS-Versteigerung nun doch durchführen.

Nach einer umfangreichen Abklärung habe die Eidgenössiche Kommunikationskommission [ComCom] das Bundesamt für Kommunikation [Bakom] beauftragt, die Auktion durchzuführen, teilte die ComCom gestern mit.

Die Auktion beginne am 6. Dezember 2000 auf Basis der Ausschreibung vom März mit einem Mindestgebot von 50 Millionen Schweizer Franken [rund 400 Mio. ATS] pro Konzession, hieß es weiter.

Im Hinblick auf die Fusion der beiden zugelassenen Bieter Sunrise und diAx ist die ComCom den Angaben zufolge zu dem Schluss gekommen, dass keine Beweise für unzulässige Absprachen vorliegen. Auch werde dadurch der wirksame Wettbewerb auf dem künftigen UMTS-Markt nicht behindert.

Vier Bieter für vier Lizenze

Die drei Bieter neben der von Tele Danmark kontrollierten Sunrise/diAx sind die Swisscom, Telefonica und die zu France Telecom gehörende Orange.

Swisscom hat sich im Hinblick auf eine Neulancierung der UMTS-Versteigerung rechtliche Schritte vorbehalten.

Nun spricht alles dafür, dass die Schweizer UMTS-Lizenzen relativ billig werden dürften.