Hacker-Binsenweisheit bestätigt
Seit dem 1983 gedrehten Film "War Games" dürfte sich recht wenig verändert haben: Nach wie vor und ungeachtet der zunehmenden Sicherheitsrisiken wird die Hitliste der Computer-Passwörter vom Namen des Anwenders angeführt. Es folgen Namen aus aus dem Umfeld wie dem des Kindes, des Partners oder des Haustieres.
Wie ein Test der schwedischen Computer-Sicherheitsfirma Defcom in 500 Unternehmen ergab, steht auf Platz drei überhaupt kein Passwort, auf Platz vier die englische Bezeichnung für Passwort "Password". Danach gibt es jedoch eine Überraschung: Platz fünf wird von "Sommer" beziehungsweise "Winter" eingenommen.
"Erstaunlich viele wählen ein Kennwort, das mit der eigenen Person verknüpft ist", sagte Bosse Norgren, Sicherheitschef bei Defcom. "Das macht es ausgesprochen leicht, Vermutungen anzustellen."
Raten genügt in mehr als der Hälfte der Fälle
Bei mehr als der Hälfte der Tests hätten die Experten Zugang zu
sensiblen Daten erhalten, indem sie einfach das Kennwort geraten
haben. Ein gutes Passwort besteht dagegen immer aus möglichst
zufälligen Kombinationen von Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen,
zum Beispiel den Anfangsbuchstaben der Wörter eines leicht zu
merkenden Satzes.
Defcom
