Hochleistungs-Netzwerk für Forscher
Die japanische Regierung plant zu Forschungszwecken ein flächendeckendes Netzwerk aus Hochleistungscomputern.
Wie die Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" heute berichtet, will das zuständige Amt für Wissenschaft und Technologie zu diesem Zweck 62 Großrechner in 31 staatlichen Forschungsinstituten sowie Universitäten im ganzen Land mit Hochgeschwindigkeits-Leitungen [Für eine Übertragungsrate von 2,4 Gigabit pro Sekunde] verbinden.
Japans Regierung plant gerne den Erfolg der Wirtschaft zentral und mit großen Projekten. So sollen in den nächsten fünf Jahren besonders begabte Programmierer mit 10 Milliarden Yen gefördert werden - in der Hoffnung auf einen künftigen,
japanischen Bill Gates.Die Regierung will mit dem Netzwerk die Forschung in Bereichen wie der Gendaten-Analyse sowie auf anderen strategischen Feldern erheblich beschleunigen.
Dazu sollen über die kommenden fünf Jahre 255 Millionen Euro in das neue System investiert werden, danach solle das Netzwerk privaten Unternehmen zugänglich gemacht werden.
